Solo: A Star Wars Story

DAMMIT! I’M SUCH A FOOL! I just realized: I WAS THE ONLY ONE AT THE SCREENING  AND DIDN’T MAKE ANY «SOLO» JOKE at the concession stand! That might have been a better starter to a conversation in which I learnt that an almost empty theatre didn’t really matter nowadays (in some aspect) because movies are delivered digitally now and don’t wear with every projection.

Which wouldn’t make much of a difference because «Solo» isn’t any good to begin with.

Even beforehand, I had pretty much made up my mind about Alden Ehrenreich’s Han-thankful job and his more than Han-likely success in taking over Harrison Ford’s iconic role. Ehrenreich surely didn’t help but after seeing «Solo», he cannot be made solely responsible for this disappointment of a movie. I doubt even Mr. Ford (or Harrison, as I like to call him, though he’d rather I wouldn’t) himself could have made this Han-inspired, Han-funny wannabe Star Wars «adventure» work.

It’s too generic even for a franchise as formulaic as the Star Wars universe. I haven’t seen such an empty, self-serving and Han-motivated mess of jumbled together bits and pieces of canon and fan service in a long, long time. (Not unlike this very review you’re reading right now).

There were some nice ideas in there that I might have liked but they were presented in such a Han-connected way I couldn’t have bothered less.

#notMyStarWars

And now a personal message to my co-worker Cello: Don’t go see that movie! I can’t tell you why because of spoilers. Just don’t!

Deadpool 2

«Deadpool 2» does a wonderful job at being a highly forgettable but loveable delivery device for over-the-top action, gratuitous violence and countless throwaway (meta-) jokes that kept me laughing from beginning to end. Sometimes, that’s enough.

Mr. Robot

Just dropping in with an important message to all the fans of awesome TV-entertainment: If you haven’t already, watch M. Robot! I’m just about to finish the third season on Amazon Prime and I’m still flabbergasted on how breathtakingly good it is.

As always, I won’t go into any details but don’t be fooled by the fact that every season of Sam Esmail‘s show is basically a retelling of one or several modern movie classics…

While taking common storylines, tropes and themes and turning them upside down (or not) seems to be the basic idea, it’s just a jumping-off point to dive into some really stunning storytelling, cinematography, top-notch performances and use of music and sound, reinventing the show with almost every other episode.

And while you’re here, check out the new trailer for «Bohemian Rhapsody», Rami Malek‘s take on Freddie Mercury. I’m not sure yet if I like the idea of this «Queen» biopic, but if Malek really gets his teeth in it, he actually might be able to pull it off.

Basic

Was zum Teufel war denn das? Ich gebe zu, im mag (gute) Filme mit militärischem Hintergrund. Allzu leicht lasse ich mich meist von diesem Gefasel über Kameradschaft und Pflichterfüllung einlullen. Nur schade hat dieser Film aber auch gar nichts mit dieser Thematik zu tun. Es sollte ein Film mit überraschenden Wendungen und einem «The Sixth Sense»-Ende werden.

Das ist er auch geworden, nur dass dabei die gesamte Logik und Nachvollziehbarkeit der Geschichte flöten geht. Der Handlungsverlauf, bei dem in verschiedenen Versionen immer wieder die gleiche Geschichte erzählt wird, ändert seine Richtung so oft, dass man als Zuschauer gar nicht mehr mitkommt. Ich finde, den Hauch einer Ahnung zu haben, wo man in der Geschichte gerade steht, ist doch irgendwie ganz nützlich. Das alles ginge ja noch und wäre als grundsätzliche Idee nicht zu verachten. Nur leider macht das ganze Verwirrspiel am Ende gar keinen Sinn innerhalb der Story; Zwar wurde das Ziel erreicht, indem der Zuschauer an der Nase herum geführt worden ist. Doch betrachtet man diese Scharade aus der Perspektive von z.B. Connie Nielsens Charakter, war das einfach nur viel Lärm um nichts.

Nichts gegen die Spannung im Film. Die Story ist spannend erzählt und abwechslungsreich gefilmt, Travolta und Jackson spielen gewohnt lustvoll und scheinen echt Spass an ihrem Job zu haben, was in ihrem Schauspiel auch angenehm rüberkommt. Leider ist man meist so verwirrt, dass man sich gar nicht mehr um die eigentlichen Sprünge zwischen falscher Fährte und Wahrheit kümmert und versucht, die Handlung irgendwie in ihren Grundzügen zu verstehen.

Nachdem ich fast alle Hoffnung verloren hatte, wechselte der Film am Ende übrigens noch einmal in eine ganz andere Richtung. Am Schluss kam mir der Film vor wie eine von Tarantino inszenierte Version von «Mission impossible». Das ganze fand ich irgendwie amüsant: Als hätten die Filmemacher von «Basic» erkannt, was sie da für einen Schrott produziert hatten und sich entschlossen, noch mal 5 Minuten Nonsense anzuhängen. Diese 5 Minuten blieben mir in positiver Erinnerung, weil dort irgendwie die Selbstironie, die im Rest des Films fehlte, nachgeholt wurde. Dieses Ende im Aktionspack mit Travolta’s genussvoll-süffigem Spiel ist vielleicht grade mal das halbe Kinoticket wert. Aber man sollte den Film trotzdem im Kino sehen, denn auf DVD und im TV würde man so was nicht bis zum (schönen) Ende durchstehen.

Eine Theorie zum Abschluss:

Ich vermute, im nächsten Halbjahr werden noch einige solcher abstrusen Filme im Kino erscheinen, die an sich keinen Sinn machen. Es könnte sich dabei um ein Multi-Feature-Projekt handeln. Mehrere solcher Filme bilden zusammen ein Netzwerk von verwirrenden Geschichten, die nur Sinn machen, wenn man sie in Zusammenhang mit den anderen Werken betrachtet. Schliesslich ist es beim zweiten Teil von «Matrix» auch nicht viel anders. Wenn wir gerade davon sprechen, vielleicht IST «Basic» ein Teil von »The Matrix» und…so, jetzt ist es wohl an der Zeit, meine Pillen zu nehmen.

Archives | First published: September 24, 2003

LANDO – A Star Wars Story

With Childish Gambino‘s (Donald Glover’s) «This Is America» conquering the internets while #boycottstarwars is becoming a thing, I imagine Kathleen Kennedy wished they were going a different route with their next Star Wars release.


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V for Vendetta

Remember, remember the 5th of November

Wohlan, wohlan. Was war es, wovor ich den willkommenen Websurfer zuvorkommend warnen wollte? Wahrscheinlich war es die zu erwartende Verwirrtheit des Lesers verwurzelt in dem wohl etwas ungewohnt wohlwollenden Fazit, welches ich dem Film «V for Vendetta» vermache. Ich weigere mich nicht, mich gegen den wahrscheinlich zu erwartenden Vorwurf einer ungewöhnlich warmen und den Wachowskis gegenüber wohlgesinnten Wortwahl zu erwehren, trotzdem will ich versuchen, meine vielleicht wankelmütig anmutenden Phrasen, welche in wahrlich wundersamen Widerspruch zu meinen sonst favorisierten Verrissen stehen, zu verteidigen. Vorgreifend will ich jedoch wohlweislich versichern, dass kein Wort dieses «V for Vendetta» feiernden Fazits den Sphären der Unwahrheit entfleucht, sondern dieses Votum tief in den Weiten meines sich vor phantastischen Werken verbeugenden Wesens verwurzelt ist.

Ich verbeuge mich vor der phantastischen visuellen Vereinigung von kritischer Vehemenz und filmischem Schaffen dieses Werkes und verfalle sogleich gewillt in in einen Lobgesang für H. Weaving, der wiederholt im Vorhaben reüssiert, die gesamte Besetzung zum Final dieses filmischen Feuerwerks wie sich selber aussehen zu lassen.
Gleichwohl ein wahrer Schwall von wunderbar wohltönenden Phrasen für Madame Portman, welche andere in Hollywood wandelnden Weiblein wie Warzen auf schwelendem Wundbrand erscheinen lässt.

Man verzeihe mir die willkürliche Wahl, bei diesem Wortschwall des Lobes der Form den Vorzug zu geben und nehme meine Versicherung gewillt entgegen, das nächste filmische Oeuvre wieder in wahrhaftigerer, gewohnt verkommener Weise zu reviewen und bis zu nächsten vergleichbaren Beweihräucherungen dieser Art und Weise eine Weile zuzuwarten.

Archives | First published: March 20, 2006

Avengers: Infinity War

Let’s bring the Infinity War week to an end by answering the most important question: Is it any good?

Though the Marvel Studios have managed to release one feature film after the other without screwing up, they have well proven their ability to fail with some of their more underwhelming series on Netflix. So I could nothing but hope that I wouldn’t be disappointed by their climactic showdown that could set an end to all the comic book movies (which of course it won’t).

The chance of failure was not unlikely, given the high bar they kept raising in the last ten years and the sheer scope of the whole undertaking.

Well, we all knew Marvel Studios’ lucky streak would come to an end one day – A sad day.

But that day is not today. Holy fucking moly! What a fantastic ride! Oh yes, it’s good. I mean: g o o d. It’s spectacular! Thank you Marvel Studios to let your first 10 amazing years end on such a high note, giving a now grown up man all the comic book movie his 9-year-old self would never even have dreamed of.

I have often claimed to regret to be too young to have seen the original «Star Wars» when it first was theatrically released. But that’s a low price to pay to be alive and well today and be able to enjoy wonderful things like «Avengers: Infinity War».

Post Scriptum:

Thank You pic.twitter.com/IP3tLSwQmS