Harry Potter and the Goblet of Fire

Harry Potter and the Goblet of FireWalle! walle manche Strecke, dass, zum Zwecke, Wasser fliesse und mit reichem, vollem Schwalle zu dem Bade sich ergiesse.

Ob es eine gute Idee ist, zu bemerken, dass ich mich mit jeder Harry Potter Episode mehr und mehr an ´Star Wars´ erinnert fühle? An den Effekten und der Musik alleine kann´s nicht liegen. Schon eher daran, dass auch bei unserem Pottermenschen die Geschichte sich über mehrere Teile erstreckt und den Charakteren bei der Entwicklung zugesehen werden kann. Das gibt der Geschichte irgendwie etwas… ´Episches´ ist das Falsche Wort, aber ich lass es mal so stehen. Und um viel mehr als die Entstehungsgeschichte von ´Darth-Ich-bin-auch-ein-I.V.-Bezüger-Vader´ geht´s bei den Sternenkriegen ja auch nicht.

Auf jeden Fall kann ich, schon zum vierten Mal, gestehen, dass ich auch bei ´Harry Potter and the Goblet of Fire´ nicht enttäuscht wurde. Zwar habe ich noch immer keines der Potter Bücher von J.R.R. Rowling in den Händen gehalten (doch, gehalten eigentlich schon, aber noch nie in einem gelesen), bin aber ein treuer Besucher der Franchise geblieben. Irgendwie scheine ich einen Narren an den ebenso vorhersehbaren und strickmusterartigen und doch immer wieder interessanten Geschichten gefressen zu haben.

Ich gebe es ja nur ungern zu, aber wieder einmal trifft der Ton, mit dem der Streifen bis jetzt von den Medien kommentiert wurde, voll ins kleine Schwarze (Zeichnungen dieser Stilblüten bitte an host@nidwirkli.ch): Aus dem, vierten Teil ist mehr ein Thriller als ein Kinderfilm geworden. Nicht grade ´The Silence of the Lambs´, aber trotzdem spannend und zwischendurch gibts sogar was zu lachen.
Das schöne an dieser ganzen Sache ist, dass ich auch in Zukunft den Buchversionen von J.F.K. Rowling´s Zauberlehrling fernbleiben werde und darum wohl auch in den kommenden Abenteuern des Brillenträgers überrascht werden werden können tu.
Was gibt´s noch überflüssiges zu berichten? Die Geschichte fesselte mich, die Effekte von I.L.M. Rowling waren wie immer zweifellos vom Feinsten, was man halt so sieht, (Effekte halt, als ob die heute noch irgendjemanden interessieren) und die düstere Atmosphäre stimmte vollkommen.

Das beste in der aktuellsten Verfilmung eines Romans von C.S. Rowling ist allerdings die Besetzung. Nebst Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint, die ihre Arbeit erneut ebenso souverän wie sympathisch tun und an die man sich zurecht schon ziemlich gewöhnte, glänzen vor allem die vielen ebenso bekannten wie zurückhaltenden Nebendarsteller. Neben Alan Rickman, Michael Gambon und Gary Oldman, der sich noch einmal für einen Auftritt als Sirius Black erwärmen konnte (sagen wir es mal so: Die Rolle hätte er diesmal wohl auch übers Telefon spielen können) glänzen Brendan Gleeson (dessen Auge zwar irgendwie nervt) und allen voran Liam Neeson als die Stimme von J.K. Aslan… – shit, ich kriege es einfach nicht auf die Reihe, es ist aber auch nicht einfach, diese Weihnacht – ich meine Ralph Fiennes als Voldemort. Übrigens erfährt man, wieso der ´Englische Patient´ erneut sprichwörtlich keine Nase für gute Rollen hat. Avada Kedavra sag ich da nur.

Archives | First published Nov 9, 2005

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