The Devil’s Advocate

5 out of 5 stars

So I guess this will be one of those articles:

I DID plan to review «It Chapter Two» but since it has become so cumbersome to catch a not dubbed movie in all its original glory in Lucerne, this will be – once again, after «Planet Terror» – one of those not-really-a-review-but-just-reminding-everybody-there-was-this-great-picture-apology-for-a-review.

This time around Taylor Hackford’s 1997 «The Devil’s Advocate» will be the proof that the nineties where anything but bland, mediocre or unqualified to make an impact in movie history whatsoever.

I will not be able to write anything specific about this picture, ’cause almost anything would be a spoiler to anybody who has managed to not have heard about this marvelous film. And I guess anybody who HAS seen it will have had their mind made up by now – loving or hating the shit out of it.

I just remember how I reeeeealllly loved it when I first saw it in the theatre because I didn’t know anything about it and loved the surprising experience oh so much (not unlike «From Dusk Till Dawn» just one year earlier).

Aaaand… I just lost interest in writing anything more about «The Devil’s Advocate» just watching Al Pacino in my most favourite movie of his (though many critics claim this movie was the beginning of the end of his career). Goodbye, thanks for reading…

One last thought: I’ve seen this movie time and time again, and even after more than twenty years, it still more than holds up – it’s a most entertaining, thought-provoking movie you really should consider to revisit or give it a chance to view the first time around if you have the chance.

Great – just great!

😈

Note to self: Don’t publish this text! It’s not ready and not any good!

Note to yourself: Too late! Nobody will read it anyway. And the ones who will, they might appreciate the tip!

Note to self: But this article is really bad!

Me: I don’t care! We’ve come this far. I won’t let go all this work go to hell!

I: But I have a reputation to uphold!

Me: No, you don’t! Reputation implies readers, you don’t have those!

I: Fair enough!

Me: You sure?

I: Shouldn’t we at least make some effort to wrap it all up?

Me: Well, we could. But wouldn’t it be much less effort to just let it be as it is and call it intentional, maybe even clever?

I: Yeah, all right, but I won’t proofread it!

Me: No Prolemo! Didn’t matter the last time.

I: Ok. But this is the last time we do this.

Me: sure!

I: Ok. All I want is people to watch «The Devil’s Advocate». Cause it’s really…

Me: Yeah, yeah, I know: One of our favourite movies that we almost forget it existed.

I: Yeah, exactly…

Me: Ok, Press «Publish» then?

I: Ok. But it’s really the last time we do this?

Me: Sure…

  • Storytelling: 🐷🐷🐷🐷🐷
  • Characters: 🐷🐷🐷🐷🐷
  • Acting: 🐷🐷🐷🐷
  • Drama, Baby: 🐷🐷🐷🐷🐷
  • Fun: 🐷🐷🐷🐷🐷
  • Humour: 🐷
  • Visuals: 🐷🐷🐷
  • Music and Sound: 🐷🐷🐷🐷
  • Originality: 🐷🐷🐷🐷🐷
  • Entertainment value: 🐷🐷🐷🐷🐷
  • Production value: 🐷🐷🐷🐷
  • Satisfaction: 🐷🐷🐷🐷🐷

Basic

0.5 out of 5 stars

Was zum Teufel war denn das? Ich gebe zu, im mag (gute) Filme mit militärischem Hintergrund. Allzu leicht lasse ich mich meist von diesem Gefasel über Kameradschaft und Pflichterfüllung einlullen. Nur schade hat dieser Film aber auch gar nichts mit dieser Thematik zu tun. Es sollte ein Film mit überraschenden Wendungen und einem «The Sixth Sense»-Ende werden.

Das ist er auch geworden, nur dass dabei die gesamte Logik und Nachvollziehbarkeit der Geschichte flöten geht. Der Handlungsverlauf, bei dem in verschiedenen Versionen immer wieder die gleiche Geschichte erzählt wird, ändert seine Richtung so oft, dass man als Zuschauer gar nicht mehr mitkommt. Ich finde, den Hauch einer Ahnung zu haben, wo man in der Geschichte gerade steht, ist doch irgendwie ganz nützlich. Das alles ginge ja noch und wäre als grundsätzliche Idee nicht zu verachten. Nur leider macht das ganze Verwirrspiel am Ende gar keinen Sinn innerhalb der Story; Zwar wurde das Ziel erreicht, indem der Zuschauer an der Nase herum geführt worden ist. Doch betrachtet man diese Scharade aus der Perspektive von z.B. Connie Nielsens Charakter, war das einfach nur viel Lärm um nichts.

Nichts gegen die Spannung im Film. Die Story ist spannend erzählt und abwechslungsreich gefilmt, Travolta und Jackson spielen gewohnt lustvoll und scheinen echt Spass an ihrem Job zu haben, was in ihrem Schauspiel auch angenehm rüberkommt. Leider ist man meist so verwirrt, dass man sich gar nicht mehr um die eigentlichen Sprünge zwischen falscher Fährte und Wahrheit kümmert und versucht, die Handlung irgendwie in ihren Grundzügen zu verstehen.

Nachdem ich fast alle Hoffnung verloren hatte, wechselte der Film am Ende übrigens noch einmal in eine ganz andere Richtung. Am Schluss kam mir der Film vor wie eine von Tarantino inszenierte Version von «Mission impossible». Das ganze fand ich irgendwie amüsant: Als hätten die Filmemacher von «Basic» erkannt, was sie da für einen Schrott produziert hatten und sich entschlossen, noch mal 5 Minuten Nonsense anzuhängen. Diese 5 Minuten blieben mir in positiver Erinnerung, weil dort irgendwie die Selbstironie, die im Rest des Films fehlte, nachgeholt wurde. Dieses Ende im Aktionspack mit Travolta’s genussvoll-süffigem Spiel ist vielleicht grade mal das halbe Kinoticket wert. Aber man sollte den Film trotzdem im Kino sehen, denn auf DVD und im TV würde man so was nicht bis zum (schönen) Ende durchstehen.

Eine Theorie zum Abschluss:

Ich vermute, im nächsten Halbjahr werden noch einige solcher abstrusen Filme im Kino erscheinen, die an sich keinen Sinn machen. Es könnte sich dabei um ein Multi-Feature-Projekt handeln. Mehrere solcher Filme bilden zusammen ein Netzwerk von verwirrenden Geschichten, die nur Sinn machen, wenn man sie in Zusammenhang mit den anderen Werken betrachtet. Schliesslich ist es beim zweiten Teil von «Matrix» auch nicht viel anders. Wenn wir gerade davon sprechen, vielleicht IST «Basic» ein Teil von »The Matrix» und…so, jetzt ist es wohl an der Zeit, meine Pillen zu nehmen.

Archives | First published: September 24, 2003